Diener, Gesang, Schlagzeug, Erfrischungen, Korrespondenz, Erledigungen des täglichen Lebens
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Man fragt sich des öfteren, aus welchem Grund der Name des Dieners bisher keine Erwähnung fand. Nun, in bisherigen Dokumenten, die man zu COPPELIUS heranziehen kann, war es äußerst selten der Fall, das Informationen zu seiner Person gefunden werden konnten. Ob dies ausschließlich der Tatsache zugeschrieben werden muß, daß ein Bediensteter naturgemäß wenig Erwähnung findet oder ob es indes noch einen weiteren geheimnisvolleren Grund gibt, weiß niemand genau zu sagen.
In einer zunächst als verschollenen geglaubten Historie aus dem Jahr 1859, die zumindest teilweise wiederentdeckt wurde, stellt sich die Namensherkunft des getreuen und unverzichtbaren Begleiters der Gruppe folgendermaßen dar. Als der Diener am Tage der Erstürmung des berühmten Pariser Gefängnisses (der Bastille) am 14.Juli 1789 mit einem Tablett kerzengerade durch die kämpfende Menge lief, um seinen damaligen Herrschaften, die gerade mit einem angeregten Schußwechsel beschäftigt waren, Erfrischungen zu reichen, war man derart von seiner Integrität ergriffen, daß man sich entschied, ihm diesen Namen zu geben. Als man ihm alsdann eröffnete, daß er nunmehr auf den Namen Bastille zu hören habe, beantwortete er dies mit einer angehobenen Augenbraue und dem Satz: "Sehr wohl!"

Besonders seine experimentellen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Herstellung von gewissen Salben und Tinkturen gereichten COPPELIUS zu großem Vorteil in Bezug auf ihre lange Lebensspanne. Tätigkeiten, die den Musikern das moderne Leben verträglicher machen und ihnen ermöglichen, sich intensiv der Musik zu widmen, verrichtet Bastille mit größtem Pflichtbewußtsein, welche von seinen Herrschaften hoch geschätzt wird.

Es sei gerade heutzutage ein "äußerst schwieriges Unterfangen, bei der Suche nach verläßlichem Personal erfolgreich zu sein", lies man verlauten. Interessanterweise war diesbezüglich in Erfahrung zu bringen, daß für Bastille kleinere faux pas bei der Erfüllung seiner Pflichten einzig durch die gelegentlichen Wutausbrüche, wie man diese in Konzerten bereits sehen konnte, kompensiert werden können.

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